Donnerstag, 29. Dezember 2011

It's DVM time! (II)

Aus Lingen kommen keine guten Nachrichten: Zu vorhandenem Pech kommt auch noch das fehlende Glück in den entscheidenden Situationen, die Partien scheinen mehr Krampf als Kampf. Selbst Berufsoptimist Andreas Albers zieht folgende Zwischenbilanz:

"U14: 5 - 3 Punkte und einfach gar keinen Lauf. Julian und Lars haben jetzt 2/4, Jean Louis und Alex 2,5, aber das Hauptproblem ist, dass jeder Partiegewinn hart erarbeitet werden muss. Nicht kommt einfach mal so und es ist verdammt schwer, selbst gegen eigentlich schwächere Mannschaften. Hoffen wir, dass es morgen besser wird und die gute Form noch kommt, sonst wird es selbst mit der Medaille schwierig."


Da hilft nur noch eines, Jungs...

Kopf hoch, ihr seid ein Team, bei dem jeder für den anderen einspringen kann, wenn es mal richtig scheisse läuft. Und wenn die Punkte nur über den Kampf kommen können, dann kämpft eben. Haut rein!

Mittwoch, 28. Dezember 2011

It's Staufer Open time

Alle Jahre wieder: Am Neujahrestage geht es ab ins abgeschlagene Schwäbisch Gmünd, die zweitgrösste Stadt des Ostalb-Kreises, wie die wikipedia zu berichten weiss. Staufer Open. Staufer Open steht wieder an!

Und so soll es sein, dass die bereits im frühen Herbst gebuchte Ferienwohnung, einsam und verlassen auf der weissen Alm, Ziel eines fünfköpfigen Hessentrupps wird. Besetzt sind wir wie immer ausgeglichen und zweckgebunden: 1 Schachspieler und 4 Doppelkopfler. Mehr oder weniger zumindest. Das wird schon irgendwie gut gehen.

Eine besondere Verantwortung hat deshalb unser Schachspieler, der doch ab und zu uns motivieren dürfte, den PC nicht nur zwecks musikalischer Beschallung anzuwerfen, sondern auch einmal mit Houdini und Rybka in Kontakt zu bringen. Was dabei herauskommt? Das neue Jahr wird es zeigen.

Dienstag, 27. Dezember 2011

It's DVM time!

Vier HSK Teams treten an, um die Farben der Hansestadt ehrenvoll zu vertreten - und natürlich, um die ein oder andere Medaille einzusammeln.

Die U20 Truppe kämpft in Osnabrück zwar auch gegen Konkurrenz, aber vor allem gegen die eigenen Ansprüche: Angeführt von keinem geringeren als Niclas Huschenbeth will die Truppe den ganz ganz grossen Pokal ins HSK Schachzentrum holen. Die Nr. 2 der Setzliste, der SK Bebenhausen, hat schon 100 DZW weniger - im Schnitt an jedem Brett!!! Da heisst es, kühlen Kopf bewahren. Di Favoritensiege waren schon immer die schwierigsten.

Die U16 gab ihre beiden Spitzenbretter Jan Hinrichs und Julian Grötzbach für das Unternehmen Gold der U20 ab, sodass "meine" Jungs im fernen Triptis mit Coach Billy Bildet noch um ein Top10 Resultat spielen. Meine Wenigkeit drückt vom heimischen Hessen aus natürlich alle Daumen und hofft auf ein möglichst gutes Abschneiden, denn für mich heisst es dieses Mal: Marx statt Matt und Lepsius statt Läufer.

Andreas Albers hat die U14 wieder sicher unter seinen Fittichen und berichtet via Livestream aus Lingen, wo die Mannschaft um Captain Lars Hinrichs versuchen wird, den gastgebenden Lingenern ihr Projekt Gold streitig zu machen. Setzlistenplatz Nr.2 ist nicht die schlechteste aller Voraussetzungen.
Daumen drücken!

Und nichts zu vergessen, unsere kleinsten U10er spielen bei der DVM in Lüdenscheid mit. Und egal, wo sie am Ende landen werden, bin ich fest davon überzeugt, dass wir alle von dem ein oder anderen in Zukunft noch einiges hören werden...

Samstag, 3. Dezember 2011

Holy crap

Um es gleich vorwegzunehmen: Es hat etwas von der Implosion des Leistungsbegriffs.

Korrekt: Naiditschs Wortwahl war nicht die diplomatischste. Auch Meier schoss das ein oder andere Mal über das Ziel hinaus. Deutlich.
Zugegeben: Man hat an allem genörgelt, was nicht bei drei auf den Bäumen auf den Bäumen war. Kaum ein Funktionär kam hierbei gut weg.

Aber

Ich bin nun nachweislich nicht der grösste Fan, den sich die beiden vorstellen können, aber in einem muss man ihnen nun wirklich Recht geben -  unabhängig jeder Interessenlage: Sie haben nicht nur Forderungen gestellt. Sie haben dann auch (im Gegensatz zu so mancher Partei auf der politischen Ebene) nachweislich geliefert! Und wie! Ein Europameistertitel, bei dem mal eben die Ukraine 3,5:0,5 geschlagen und in der letzten Runde Armenien abgemacht wird.
Und was tut der DSB? Anstatt gerechtfertigt demütig die richtigen Schlüsse zu ziehen und den Profis in Verbandsentscheidungen mehr Gewicht einzuräumen, feuern sie den einzigen deutschen Spieler, der auch nur ansatzweise mit der Weltspitze mithalten kann (wie das deutsche Brett 2 letztes Jahr in Dortmund teils zerlegt wurde, ist sicher noch Einigen in Erinnerung). Haben die Entscheidungsträger mal wieder gar nichts verstanden?

Quo vadis Leitungsschach?

Dienstag, 15. November 2011

"Familien"-Duell: Vorhang auf zur nächsten Runde

Wir haben 100 Leute gefragt: Nennen sie uns die wichtigsten Aufgabendes Bundestrainers der Deutschen Schachnationalmannschaft.

Hier die Top 3 Antworten:
1. Das Hotel buchen - 41 Personen
2. Das Verbreiten von Ferienstimmung bei wichtigen Turnieren - 33 Personen
3. Bereitstellung von ausreichend Getränken - 17 Personen

Wir halten fest: Gens una sumus!

Der zugrunde liegende Zeitungsartikel vom gestrigen Montag findet sich hier bei DerWesten unter der Überschrift  "Seltsame Züge".

SOS - wohin man sieht

Ob beim Sekt oder Selters Turnier am Wochenende oder in den dienstäglichen Statistik-Vorlesungen. Überall fallen sie einem ins Auge. Die typischen Buchstaben größter Verwirrung, mitunter Hilflosigkeit. Je nach Blickwinkel und Merkmalsausprägung: S, O, S.

Dabei hätte ich bereits am letzten Samstag merken können, dass dies nicht meine Woche zu werden scheint. 2/3 hören sich zwar in der A-Gruppe in Ordnung an, scheinen aber nur so. Zwei Gegner mit ca. 1850 geschlagen (wobei letzterer sich nur selbst schlug - ich habe wirklich nichts aktiv mit diesem Sieg zu tun), um dann gegen einen nominell (offiziell leicht, real definitiv) besseren Gegner völlig vom Brett zu fliegen. Heilige Sch... So böse dank doppeltem Figurenopfer bin ich lange nicht vermöbelt worden (das verdient definitiv die Tage ein Diagramm!). SOS die erste. -5 DZW - egal.

Die geneigte Leserschaft möchte sicherlich nicht mit den Feinheiten der heutigen Statistik II Vorlesung gegängelt werden, doch sei ihnen unter Hinweis auf die praktischen Lebensweisheiten versichert: Nimm niemals einen Wirtschaftsmathematiker mit in deine Vorlesungen, er fängt früher oder später Dinge, seltsame Dinge von sich zu geben. Von eckigen Bällen und geschwungenen Geraden. Alles ist möglich. SOS die zweite.

Samstag, 12. November 2011

Wer ist eigentlich Europameister?

Vermutlich wissen es bereits alle: Bei der Mannschaftseuropameisterschaft im griechischen Porto Carras siegte völlig überraschend, aber durchaus verdient die deutsche "A"-Nationalmannschaft um Arkadij Naditisch, Georg Meier, Daniel Fridman, Jan Gustafsson und Joker Rainer Buhmann. Wer, von Startplatz zehn startend, allesamt Ungarn, die Ukraine (3,5:0,5!), Azerbaidschan und die Abonnement-Gewinner in Teamwettbewerben der letzten Jahre, Armenien, schlägt, der darf sich zu Recht einen verdienten Europameister nennen. Spontan erinnert das an folgende Szene:



Ein zweiter Blick jedoch hinterlässt durchaus Frage:


Wer ist eigentlich Europameister?

Nein, ganz sicher nicht "wir". Sorry, es tut mir Leid. Nicht wir. Sondern "die". Ja genau, die "fünf" ( oder sechs mit Kazimdshanov als hervorragenden Eröffnungsspezialisten). Ein richtiges wir konnte diese Mannschaft in der Vergangenheit bisher nicht vermitteln. Ein Team ist etwas anderes als die Summe von Einzelspielern. Richtig: In diesem Turnier stimmte wohl vieles und im richtigen Moment kam immer das 2,5 von irgendeiner Seite. Dennoch... Man wird abwarten müssen.
Zudem: Wer stand denn bisher hinter diesem Team? Doch wohl kaum jemand in dieser Form, in der jetzt grosse Solidarität zur Schau gestellt wird. Von daher sollte man die Erfolge dieser Fünf nicht sozialisieren, während man ein mögliches schlechtes Abschneiden bei einem anderen Turnier wieder privatisiert und es denjenigen anlastet, die (deutlich) unter ihrer Zahl spielten.
Oder kurz: Respekt vor den Einzelleistungen, jeder hat verdammt stark gespielt. Die Brettpunkte verteilten sich dann auch noch optimal über die Wettkämpfe, sodass ein völlig überraschender Europameistertitel herauskam. Ein Erfolg für jeden der fünf.

Wie sieht die Zukunft aus?

Auch hier wird man wohl nicht mit hellen Farben malen müssen: Kein Schachboom, wie es auf vielen Seiten schon proklamiert wurde. Warum sollte solch ein Titel zu einer Renaissance des Schachs in Deutschland führen? Ein Weltmeistertitel wäre etwas (und zwar nicht im Team), was zieht. Oder ein Top10-Spieler, der auch mal den Weltmeister schlägt. So ist der Titel ein schönes Ereignis. Man darf sich freuen. Hurra. Aber auch nicht wirklich mehr.

Montag, 7. November 2011

SOS in Hamburg

Dieses Wochenende ist es wieder soweit. Das nächste Turnier für StudentenOhneSchachkenntnisse steigt im HSK Schachzentrum. Eine geschickt gewählte Turnierform - dies muss im Nachhinein anerkannt werden. Habe ich bisher erst drei Mal mitgespielt, wird das in Zukunft nun häufiger der Fall sein. Als Student fehlt einfach die Zeit für "richtige" Turniere über 7 bzw. 9 Runden... Mit etwas Glück lässt sich sogar eine Flasche Sekt für die vorlesungsfreie Zeit abstauben.
Oder, um es mit den Worten meines Prof's in Sozial- und Gesellschaftstheorie zu sagen: Studenten aller Länder, vereinigt euch! (oder so ähnlich)

Sonntag, 30. Oktober 2011

Positionsgefühl wie ein Toaster

Oder: Wie man es schafft, alle Figuren möglichst unharmonisch und/oder unentwickelt hinzustellen.

Es gibt ja durchaus das bekannte Phänomen, dass man gegen nominell bessere Spieler mitunter nicht nur überdurchschnittlich, sprich über der eigenen mathematischen Erwartung, scort, sondern auch wirklich besseres Schach abliefert als gegen nominell schwächer bewertete Spieler. Gründe dafür gibt es viele, vor allem Jonathan Rowson sei hier mal wieder wärmstens allen zur Lektüre empfohlen.

Dass man es allerdings aufgrund einer Kombination von richtig starkem Spiel des (natürlich!) jugendlichen Kontrahenten und eigener, völliger Unfähigkeit schafft, bereits nach nicht einmal 15 Zügen mit Mehrbauern (!) völlig scheisse zu stehen, ist mir so auch noch nicht passiert. Was war also passiert?

Tatort war das HSK Schachzentrum und das die dort stattfindende Klubmeisterschaft. Turnierklasse B3, Spieltag Nr.5. Ich selbst hatte bereits nach gespielten drei Runden zwei halbe Punkte liegen gelassen. Das zeigt von grosser Souveränität, insbesondere dann, wenn die Gegner 200-400 DWZ pro Partie weniger haben. Gute Form? Ach was. Die 2/3 könnten manche sogar als glücklich beschreiben - viel zu dementieren gäbe es da nicht. Und dabei hatte ich doch noch gar keinen der drei brandgefährlichen Jugendlichen in meiner Gruppe! So passte es gut ins Bild, dass ich krankheitsbedingt meine Partie der vierten Runde verlegen musste. Mit Anlauf dann zu einem starken Comeback in Runde 5? Nein, auf keinen Fall...

Man muss sich folgende Position einfach mal vergegenwärtigen:

Sander, Jean Louis (1864/1816)- Högy, Kevin (2146/2166) HSK Klubturnier B3

Der Nachziehende hatte die Eröffnung schon mitunter im Zwang, gewinnen zu müssen, überambitioniert (dumm?) behandelt und eine -gelinde gesagt - anrüchige Variante gewählt. Die Kiebitze hat es vielleicht gefreut, doch so ein richtig gutes Bauchgefühl wollte sich bei mir nicht einstellen. Glücklicherweise kannte mein Gegner nicht die beste Fortsetzung - und schwups, da war es ein Bauer mehr für mich. Und wie sagt man so schön - der Rest ist doch eine Sache guter Technik... Abschalten und nicht mehr richtig rechnen, die Gefahr nicht erkennen und schon fängt man an, nicht einmal die elementarsten Entwicklungsregeln zu befolgen.
Schwarz hätte diverse sinnvolle Züge zur Hand gehabt: 1...Ld6, 1...Tb8, 1...d5 von mir aus auch 1...a6. Doch stattdessen entkorkte ich 1...Ta4?!, was dem Turm sicher nicht gefallen haben wird. Natürlich hatte ich nur mit 2.a3 gerechnet, wonach ich mit 2...La6 plante, fortzufahren: Weissfelder tauschen, c5 spielen und Turm via a6 nach e6 bringen. Dann noch Kd8, The8 und alles ist super. Alles harmonisch, alles gut. Weiss allerdings war schlauer als ich, spielte a tempo 2.Kb1!, wonach ich fast mit 2...La6? 3.b3! wirklich in Probleme gekommen wäre. Doch auch der folgende Zug war mitunter.... grauenvoll: 2...a6?.
Einen Klassenunterschied gab es: Schwarz spielte die Eröffnung wie ein Kind. Wie der seit der D(J)EM 2010 berüchtigte Toaster. Und Weiss machte einfach vieles nach dem Bauernverlust richtig.
Was kann man sich dabei eigentlich denken, 2...a6 zu spielen? Eigentlich eine sehr faire Frage, zumal mir während der Partie klar war, dass das schlecht sein musste, aber den a-Bauern auf a7 stehen zu lassen, schien auch gefährlich. Und wenn es nur der a-Bauer gewesen wäre. Der eigene Turm auf a4 hat ja auch keine richtigen Felder mehr. Die einzig sinnvolle Route nach hause führt voller Überraschung über ... b4! Ich hatte schon Horrorszenarien beginnend mit 3.c4 ausgemalt, bei denen der einsame Streiter eingefangen wird. Alles nicht schön. Doch auch nach dem natürlichen 3.Ld3 hätte ich viel viel lieber Weiss gehabt.
Dass am Ende die Partie noch zu meinen Gunsten kippte, lag, so muss man fairerweise einräumen, auch nicht an mir: Jean Louis opferte später Bauern, für die er keine Kompensation bekam. Er versäumte gute Möglichkeiten, mich und vor allem den einsam streunenden Turm zu nerven - da hätte es richtig eng werden können.

Was halten wir fest: Es kommen noch zwei talentierte HSK-Jugendliche. Und diese Partien werden kein Kindergeburtstag, denn die Jungs sind nicht nur richtig gut, sondern vermutlich auch heiss auf volle Punkte.

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Viel ist liegen geblieben (III) : Oberliga Nord Nord 2011/2012

Pinneberger SC   4 - 4 Hamburger SK III

 1 Sawatzki,F. 1 : 0 Colpe,M.    1
 2 Bokelbrink,U. 0 : 1 Lindinger,M.  2
 3 Hermesmann,H. 1 : 0 Lampert,J.  4
 4 Freitag,R. 1 : 0 Bente,B.   5
 6 Hawranke,D. 0 : 1 Zieher,H.  6
 7 Nonnenmacher,T. 1 : 0 Meier,D.  8
 8 Van Riesen,K. 0 : 1 Hoegy,K.    9
 9 Kuhn,G.     0 : 1 Kramer,J. 10

Wenn das nicht mal ein Mannschaftskampf war! Acht entschiedene Partien, oft ausgekämpft bis zur letzten Patrone - da haben sich beide Teams den einen Mannschaftspunkt für ihre Konto redlich verdient.
Selbst unser Fels in der Brandung am zweiten Brett, "Linde", steuerte einen ganzen Punkt bei. Nachdem er aus der Eröffnung heraus kleinere Probleme mit seiner Figurenkoordination hatte, fühlte sich vor allem sein König nach Aufmarsch der weissen Figuren am Königsflügel unwohl - doch mit einem gekonnten Damenopfer für Turm, Figur und Bauer drehte unser Mann die Partie. Der rasende a-Bauer machte das Rennen, da Weiss es nicht verstand, rechtzeitig die neuen Gegebenheiten der Stellung anzunehmen und seine Figuren auf der Damenflügel zu beordern, damit der gefährliche schwarze Freibauer dort eliminiert werden konnte. Getreu dem Motto "Lauf, Forrest... lauf!" kollabierte die weissen Verteidigungsressourcen schnell. Das sieht man mal wieder, was einem selbst zu 2300 noch alles fehlt.
Ebenso bemerkenswert unser amtierender Hamburger Meister U14, Julian Kramer. Man kann seinem Gegner natürlich vorwerfen, dass er mit Weiss in der Karlsbader Struktur doch seinen Läufer nach g5, doch wenigstens nach f4, hätte bringen können. Stattdessen versauerte der arme Säufer auf c1. Nichtsdestotrotz: Erst sauber die Qualität gewonnen und dann den Sack zu gemacht. Stark! 2/2 sprechen definitiv für ihn.
Den immens wichtigen vierten Sieg steuerte Hartmut bei, der auf lehrbuchartige Weise sich erst das Läuferpaar krallte, den Gegner dann zwei Stunden massierte und hier wie dort mit seinen "Laserläufern" für Schwächen sorgte - und diese schlussendlich in entscheidenden Materialgewinn verwandelte. Bravo!
Ich selbst kann mich für diesen Punktgewinn bei der Pharmaindustrie, namentlich bei ratiopharm, bedanken: Zwei Tabletten Paracetamol und man konnte tatsächlich eine Partie ohne allzu grosse Kopf- und Gliederschmerzen spielen. Fieber? Ach was...
Was soll ich sagen: Irgendwie 1-0 um die Zeitkontrolle herum. Kein grossartiger Sieg, geschweige denn qualitativ atemberaubendes Schach - aber immerhin habe ich die Partie ausgekämpft und siegreich gestaltet. Das zählt.

Montag, 24. Oktober 2011

Viel ist liegen geblieben (II)

Unistart
Das neue Semester fängt an, die alten Probleme melden sich.
Vorlesungen um 8 Uhr morgens? Oje, waren die Vorlesungshaltenden denn nicht auch einmal Studenten? Was man nicht so alles auf sich nimmt, um "seinen" vergötterten Prof. zu bekommen. Spannender wird es dann schon, wenn Montags der ganze Spass von 10-20 Uhr durchgehend dauert. Ohne grosse Wasserflasche und dem guten, alten Pausenbrot wäre man schon wieder aufgeschmissen.
Summa summarum 32 Semesterwochenstunden (1SWS = 2Arbeitsstunden), die 48 Credit points einbringen sollen (20 SWS respektive 30 Cr. sind die Richtlinie pro Semester) ist ein recht ambitioniert gestecktes Ziel. Aber ich gehe davon aus, dass durch den Ersatz von Klausuren durch Hausarbeiten das schon zu bewältigen sein wird.
Wie vorteilhaft der Studiengang Sozialökonomie im Gegensatz zur klassischen Soziologie ist, wird mir von Semester zu Semester klarer. Ein kleiner Auszug aus meinem interdisziplinaren Stundenplan:

Sozialisationstheorie und Sozialpsychologie (Schwerpunkt Soziologie)
Sozial- und Gesellschaftstheorie (Schwerpunkt Soziologie)
public management (Modul BWL)
Sozialpolitik (Modul VWL)

Wie wunderschön das doch alles zusammen passt.

Glücklicherweise sind unsere Professoren im Bereich Sozialpolitik als auch public management rhetorisch kompetenter als folgender Versuch, die Rente zu erklären:

Sonntag, 23. Oktober 2011

Viel ist liegen geblieben

1 Woche Schachreise mit dem HSK nach Heide
Unistart
Natürlich gleich krank geworden: Tröpfcheninfektion, ich liebe dich!
Oberliga
Rest

Viel viel Stoff für morgen.